Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung von E-Geld


zum Vertrag über die Nutzung von E-GELD zwischen:
dem Kunden, einer volljährigen und geschäftsfähigen natürlichen Person, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM oder in einem Drittland mit gleichwertigen Anforderungen hinsichtlich der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ansässig ist, oder eine in einem dieser Staaten ansässige juristische Person, die das von der MANGOPAY S.A. ausgegebene E-GELD auf der DAWANDA-WEBSITE als Zahlungsmittel einsetzen möchte; im Folgenden als „Sie“ oder der „NUTZER“ bezeichnet, einerseits; und der MANGOPAY S.A., einer beschränkt haftenden Kapitalgesellschaft luxemburgischen Rechts mit einem Grundkapital von EUR 2.000.000 und Sitz in 59 Boulevard Royal L-2449, eingetragen im luxemburgischen Handels- und Gesellschaftsregister unter Nr. B173459, im Rahmen der Niederlassungsfreiheit zur Geschäftstätigkeit in Frankreich berechtigt und von der Luxemburger Finanzaufsichtskommission [Commission de Surveillance du Secteur Financier – CSSF], 110 route d’Arlon L-1150 Luxembourg, www.cssf.lu, als E-Geld-Institut zugelassen, im Folgenden „EMITTENT“ genannt, andererseits; im Folgenden zusammen die „PARTEIEN“ genannt.

Achtung!

Bitte lesen Sie die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung von E-GELD und die Ihnen auf der DAWANDA-WEBSITE mitgeteilten PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN aufmerksam durch, bevor Sie diesen zustimmen. Bitte beachten Sie, dass die Kommunikation mit dem EMITTENTEN in französischer oder englischer Sprache oder in der Landessprache der jeweiligen DAWANDA-Plattform (erkennbar an der jeweiligen Domain-Endung, z. B. „de“ für Deutschland) stattfindet.

1. Begriffsbestimmungen

Für die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE: die zwischen dem NUTZER als Kunden der DAWANDA-WEBSITE und DAWANDA vereinbarten Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DaWanda-Website, einschließlich der Allgemeinen Nutzungsbedingungen für den Zugang zur DAWANDA-WEBSITE.

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD: das vorliegende Dokument.

AUSZAHLUNG: die Übermittlung bargeldloser Zahlungen durch den EMITTENTEN auf ZAHLUNGSANWEISUNG des Inhabers des E-GELD-KONTOS in Höhe eines Teils oder der gesamten Menge an im Besitz des Inhabers des E-GELD-KONTOS befindlichem verfügbaren E-GELD auf ein in seinem Namen gegründetes Konto, welches bei einem Zahlungsdienstanbieter in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM oder in einem Drittland mit gleichwertigen Anforderungen hinsichtlich der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eröffnet wurde.

BANKEN: Kreditinstitute, die vom EMITTENTEN eingenommene und dem im Umlauf befindlichen E-GELD entsprechende Gelder verwahren. Derzeit sind die Crédit Mutuel Arkéa und die ING Luxembourg als solche Kreditinstitute ausgewählt. Der EMITTENT behält sich vor, ggf. ein anderes in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM ansässiges Kreditinstitut auszuwählen. Eine aktuelle Liste der ausgewählten Kreditinstitute ist auf Anfrage von der MANGOPAY S.A. erhältlich.

BANKKARTE: eine Bank-, Geld- oder Kreditkarte, die (i) von einem E-VOUCHER-ERWERBER eingesetzt wird, um den Kaufpreis für das mit dem E-VOUCHER verknüpfte E-GELD an den EMITTENTEN zu zahlen, oder (ii) von einem DAWANDA-KÄUFER eingesetzt wird, um den Kaufpreis für Waren, die er über die DAWANDA-WEBSITE erworben hat, auf das reguläre Bankkonto des EMITTENTEN einzuzahlen, der das Geld in E-GELD umwandelt und dem E-GELD-KONTO des betreffenden HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM gutschreibt. Dabei muss es sich um eine Visa-Card, MasterCard oder CB-Karte handeln.

BEGÜNSTIGTER: ein NUTZER, der über einen ZAHLUNGSVORGANG das E-GELD erhält. Bei dem BEGÜNSTIGTEN kann es sich sowohl um eine natürliche als auch um eine juristische Person handeln, die das E-GELD als Zahlungsmittel akzeptiert. In bestimmten Fällen kann DAWANDA gemäß den PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN und den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE der BEGÜNSTIGTE sein.

BEZAHLSEITE: die vom E-Banking-Dienstleister des EMITTENTEN bereitgestellte sichere Seite.

DAWANDA: die DaWanda GmbH, Windscheidstraße 18, 10627 Berlin, Deutschland, der Betreiber der DAWANDA-WEBSITE. DAWANDA bereitet den DAWANDA-NUTZER auf den Abschluss des Vertrages über die Nutzung von E-GELD über die DAWANDA-WEBSITE vor, ermöglicht ihm dies und berät ihn dazu. DAWANDA bietet dem DAWANDA-NUTZER während seiner Beziehung zum EMITTENTEN Unterstützung im Zusammenhang mit der Ausführung von ZAHLUNGSVORGÄNGEN, einschließlich der Übermittlung, RÜCKERSTATTUNG und AUSZAHLUNG von E-GELD. Dafür bietet DAWANDA jedem DAWANDA-NUTZER einen speziellen Benutzerservice für gemäß den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeführte ZAHLUNGSVORGÄNGE. Über die in den PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN geregelten Gebühren hinaus kassiert DAWANDA keine Gelder.

DAWANDA-KÄUFER: ein DAWANDA-NUTZER, der nicht Partei des Vertrages über die Nutzung von E-GELD ist, der jedoch das vom EMITTENTEN ausgegebene E-GELD indirekt nutzt, indem er damit den Kaufpreis für Waren, die er über die DAWANDA-WEBSITE erworben hat, auf das reguläre Bankkonto des EMITTENTEN einzahlt, der das Geld in E-GELD umwandelt und dem E-GELD-KONTO des betreffenden HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM gutschreibt.

DAWANDA-NUTZER: ein Nutzer von DAWANDA im Sinne der ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE.

DAWANDA-WEBSITE: die von DAWANDA betriebene Website dawanda.com.

EMITTENT: die MANGOPAY SA, ein in Luxemburg von der Luxemburger Finanzaufsichtskommission unter Nr. 3812 lizenzierter und zur Geschäftstätigkeit in Deutschland zugelassener Emittent von E-GELD. Der EMITTENT wird auf der unter www.cssf.lu/surveillance/ep-eme/listes-officielles/ abrufbaren Liste als E-Geld-Institut geführt.

EUROPÄISCHER WIRTSCHAFTSRAUM: der die Mitgliedsstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) – Island, Liechtenstein und Norwegen – sowie alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) umfassende Wirtschaftsraum.

E-GELD: der elektronisch gespeicherte monetäre Wert, der eine Verbindlichkeit des EMITTENTEN gegenüber dem BEGÜNSTIGTEN verkörpert. E-GELD wird vom EMITTENTEN gegen Zahlung eines entsprechenden Geldbetrages durch den NUTZER ausgegeben und stellt ein vom BEGÜNSTIGTEN akzeptiertes Zahlungsmittel dar. Der EMITTENT speichert das E-GELD auf seinem Server auf einem zu diesem Zweck eröffneten E-GELD-KONTO. Dieser monetäre Wert stellt keine Bankeinlage dar und wird nicht verzinst.

E-GELD-KONTO: eine interne Kennung, die es dem EMITTENTEN ermöglicht, (i) in seinen Aufzeichnungen jede im Auftrag eines NUTZERS ausgeführte Transaktion zu identifizieren, in deren Rahmen E-GELD ausgegeben, übermittelt, eingesetzt und ausgezahlt wird, und (ii) die im Besitz eines HÄNDLERS befindliche verfügbare Menge an E-GELD zu bestimmen. Das E-GELD-KONTO ist unter keinen Umständen mit einem Einlagenkonto, Kontokorrentkonto oder Zahlungskonto vergleichbar.

E-VOUCHER: ein durch einen Code verkörperter bestimmter Betrag an E-GELD, der für den Kauf von Waren über die DAWANDA-WEBSITE eingesetzt werden kann.

E-VOUCHER-ERWERBER: eine Person, die einen E-VOUCHER erwirbt, um ihn an einen E-VOUCHER-INHABER weiterzugeben oder selbst für den Kauf von Waren über die DAWANDA-WEBSITE zu nutzen und das mit dem E-VOUCHER verknüpfte E-GELD zur Zahlung des entsprechenden Kaufpreises einzusetzen.

E-VOUCHER-INHABER: ein DAWANDA-NUTZER, der einen E-VOUCHER für den Kauf von Waren auf der DAWANDA-WEBSITE nutzt, indem er das mit dem E-VOUCHER verknüpfte E-GELD zur Zahlung des entsprechenden Kaufpreises einsetzt. Bei einem E-VOUCHER-INHABER muss es sich nicht notwendigerweise um einen NUTZER, jedoch um einen DAWANDA-KÄUFER, handeln. PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN das Dokument, in dem sämtliche vom NUTZER für den Kauf, den Einsatz und die Verwaltung von E-GELD zu zahlenden Gebühren geregelt sind. Die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN können hier abgerufen werden.

HÄNDLER: der vom KÄUFER benannte, im eigenen Namen handelnde BEGÜNSTIGTE, der das vom EMITTENTEN ausgegebene E-GELD als Kaufpreis für auf der DAWANDA-WEBSITE verkaufte Waren erhält.

NUTZER: eine Partei des Vertrages über die Nutzung von E-GELD, die somit E-GELD nutzt. Bei einem NUTZER kann es sich entweder um einen HÄNDLER oder um einen E-VOUCHER-ERWERBER oder um Beides handeln.

RÜCKERSTATTUNG: die auf ZAHLUNGSANWEISUNG eines HÄNDLERS vom EMITTENTEN vorgenommene, bargeldlose Rückzahlung eines bestimmten Betrages entweder (i) auf das Bankkonto des DAWANDA-KÄUFERS oder (ii) auf den E-VOUCHER des E-VOUCHER-INHABERS von welchem die ursprüngliche Zahlung angewiesen worden ist.

WERKTAG: ein Kalendertag, der kein Sonnabend oder Sonntag und kein staatlicher Feiertag in Frankreich, Luxemburg oder Deutschland ist und an dem die Zahlungsinfrastruktur dieser Länder und die beteiligten BANKEN normal arbeiten und in Betrieb sind.

ZAHLUNGSANWEISUNG: die von einem NUTZER gemäß dem in den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung von E-GELD beschriebenen Verfahren erteilte Anweisung an den EMITTENTEN, oder die von einem DAWANDA-KÄUFER erteilte Anweisung an DAWANDA, jeweils zur Ausführung eines ZAHLUNGSVORGANGS.

ZAHLUNGSVORGANG: (i) eine AUSZAHLUNG oder (ii) eine Übermittlung von E-GELD an den vom DAWANDA-NUTZER benannten BEGÜNSTIGTEN. E-GELD kann beispielsweise übermittelt werden, wenn (i) ein E-VOUCHER-INHABER das mit dem E-VOUCHER verknüpfte E-GELD einsetzt oder (ii) ein DAWANDA-KÄUFER den Kaufpreis für Waren, die er über die DAWANDA-WEBSITE erworben hat, auf das reguläre Bankkonto des EMITTENTEN einzahlt, der das Geld in E-GELD umwandelt und dem E-GELD-KONTO des betreffenden HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM gutschreibt.

ZUGANGSKENNUNG: die Daten, die der EMITTENT benötigt, um einen NUTZER für die Ausführung eines ZAHLUNGSVORGANGS identifizieren zu können, bestehend aus einem Benutzernamen (einer gültigen E-Mail-Adresse). Der NUTZER kann sich auch über seinen Facebook-Account oder über bestimmte andere von DAWANDA und dem EMITTENTEN akzeptierte Accounts einloggen.

2. Gegenstand

Die vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD regeln die Bedingungen, zu denen der EMITTENT dem NUTZER im Rahmen der zwischen ihnen über die DAWANDA-WEBSITE begründeten Beziehungen ein vom BEGÜNSTIGTEN akzeptiertes Zahlungsmittel zur Verfügung stellt. Der EMITTENT hat DAWANDA damit beauftragt, dieses Zahlungsmittel NUTZERN anzubieten, den Abschluss entsprechender Verträge zu ermöglichen und NUTZER während ihrer Beziehung zum EMITTENTEN Unterstützung zu bieten. Die vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD und die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN begründen die Rechtsbeziehung, die die PARTEIEN hinsichtlich der Ausgabe, der Übermittlung, des Einsatzes und der Verwaltung des vom EMITTENTEN ausgegebenen E-GELDS eingehen. Der NUTZER kann jederzeit kostenlos eine Kopie der ALLGEMEINEN NUTZUNGSBEDINGUNGEN FÜR E-GELD und die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN von der DAWANDA-WEBSITE abrufen. Im Fall von Rechtsstreitigkeiten gelten ausschließlich diese ALLGEMEINEN NUTZUNGSBEDINGUNGEN FÜR E-GELD und die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN.

3. Registrierung als NUTZER
3.1 Voraussetzungen für die Registrierung als NUTZER

Natürliche Personen, die mindestens das 18. (achtzehnte) Lebensjahr vollendet haben und geschäftsfähig sind, sowie juristische Personen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM oder in einem Drittland mit gleichwertigen Anforderungen hinsichtlich der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ansässig oder eingetragen sind, können die Eröffnung eines E-GELD-KONTOS beantragen, vorausgesetzt, sie sind DAWANDA-NUTZER.

3.2 Generelles Registrierungsverfahren

Der NUTZER muss im Rahmen des Registrierungsprozesses folgende Angaben machen:

sofern DAWANDA nicht bereits im Besitz dieser Informationen ist. In diesem Fall werden dem NUTZER die vom EMITTENTEN benötigten Informationen im Rahmen des Registrierungsprozesses angezeigt und bei Abschluss der Registrierung seitens des NUTZERS von DAWANDA an den EMITTENTEN übermittelt. Der NUTZER muss sich entweder mit seinem DAWANDA-Account und seinem Passwort, seinem Facebook-Account oder über bestimmte andere von DAWANDA und dem EMITTENTEN akzeptierte Accounts einloggen. Für die Wahrung der Vertraulichkeit seiner Zugangsdaten ist allein der NUTZER verantwortlich. Er verpflichtet sich, zu keinem Zeitpunkt das E-GELD-KONTO, den Namen oder die ZUGANGSKENNUNG eines anderen NUTZERS zu verwenden und seine Daten nicht gegenüber Dritten preiszugeben. Bei dem Verdacht einer unbefugten Nutzung seiner ZUGANGSKENNUNG hat er DAWANDA über die E-Mail-Adresse payment@dawanda.com umgehend zu informieren. Für die Nutzung seiner ZUGANGSKENNUNG ist allein der NUTZER verantwortlich. Nachdem er die vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD und die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN aufmerksam gelesen hat, muss der NUTZER diese gemäß den auf der DAWANDA-WEBSITE genannten Bestimmungen akzeptieren und dem EMITTENTEN gegenüber alle von ihm geforderten Angaben machen und die erbetenen relevanten Dokumente vorlegen. Indem er die ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD und die PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN akzeptiert, erklärt sich der NUTZER damit einverstanden, dass DAWANDA seinen Antrag auf Registrierung als NUTZER und die dazu eingereichten Dokumente direkt an den EMITTENTEN übermittelt. Nur der EMITTENT kann – innerhalb einer Frist von drei (3) WERKTAGEN – die Registrierung eines DAWANDA-NUTZERS als NUTZER akzeptieren und ein E-GELD-KONTO auf seinen Namen eröffnen. Der EMITTENT kann den Antrag ohne Angabe von Gründen und ohne Anspruch des Nutzers auf Entschädigung ablehnen. Nach Abschluss der Antragsprüfung teilt der EMITTENT DAWANDA das Ergebnis mit. Hierüber informiert DAWANDA den NUTZER auf einem den auf der DAWANDA-WEBSITE genannten Bestimmungen entsprechenden Wege. Zusätzlich behält der EMITTENT sich vor, den NUTZER vor einer Registrierung und jederzeit während der Laufzeit des Vertrages über die Nutzung von E-GELD um weitere Informationen und Identifikationsdaten für Identitätsüberprüfungen sowie um weitere ggf. erforderliche Unterlagen zu bitten. Mit Abgabe seines Antrages auf Registrierung und für die gesamte Laufzeit des Vertrages über die Nutzung von E-GELD erklärt der NUTZER gegenüber dem EMITTENTEN, dass − (a) er mindestens das 18. (achtzehnte) Lebensjahr vollendet hat und geschäftsfähig ist; − (b) er im eigenen Namen handelt; − (c) alle während der Registrierung gemachten Angaben wahr, richtig und zum jeweiligen Zeitpunkt aktuell sind.

3.3 Nutzungsbeschränkungen für das E-GELD-KONTO

Nach dem Ermessen des EMITTENTEN kann ein HÄNDLER, der die im Folgenden aufgeführten und geforderten Dokumente nicht vollständig vorgelegt hat, vom EMITTENTEN ausdrücklich dazu autorisiert werden, sein E-GELD-KONTO zur Verwahrung von maximal 100 Euro E-GELD pro Monat und zur Auslösung von AUSZAHLUNGEN in Höhe von maximal 100 Euro pro Monat zu nutzen. Wenn die im Folgenden aufgeführten Dokumente vollständig vorgelegt und vom EMITTENTEN für in Ordnung befunden wurden, kann der HÄNDLER AUSZAHLUNGEN in Höhe von über 100 Euro pro Monat auslösen und einen E-GELD-Betrag von über 100 Euro pro Monat verwahren. Die in vorstehenden Abs. 1 und 2 genannten AUSZAHLUNGEN werden nur gewährt, wenn der Kauf oder die AUSZAHLUNG von E-GELD auf ein im Namen des HÄNDLERS bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM oder in einem Drittland mit gleichwertigen Anforderungen hinsichtlich der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gegründeten Zahlungsdienstanbieter eröffnetes Konto oder von einem solchen Konto aus ausgeführt werden. Wenn der NUTZER eine natürliche Person ist, sind gemäß den vorgenannten Bestimmungen folgende Dokumente vorzulegen: − eine Kopie eines gültigen offiziellen Ausweisdokuments (z. B. Personalausweis, Führerschein oder – bei Nicht-EU-Staatsangehörigen – Reisepass), − und – auf Anforderung – eine maximal 3 Monate alte Ansässigkeitsbescheinigung. Wenn der NUTZER eine juristische Person ist, sind gemäß den vorgenannten Bestimmungen folgende Dokumente vorzulegen: − ein maximal drei Monate alter Auszug aus dem offiziellen Register (Original oder Kopie), aus dem Firma, Rechtsform, Anschrift der Unternehmenszentrale und Gesellschafter und Geschäftsführer hervorgehen; − eine Kopie der Satzung und ggf. des Beschlusses zur Bestellung des gesetzlichen Vertreters; −eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses des gesetzlichen Vertreters und ggf. des wirtschaftlichen Eigentümers. Der EMITTENT behält sich ausdrücklich das Recht vor, jederzeit weitere Unterlagen zum NUTZER, dem BEGÜNSTIGTEN, dem wirtschaftlichen Eigentümer oder einem ZAHLUNGSVORGANG zu verlangen. Der BEGÜNSTIGTE gilt als wirtschaftlicher Eigentümer im Sinne der geldwäscherechtlichen Vorschriften. Der BEGÜNSTIGTE verpflichtet sich, gegebenenfalls seine E-Mail-Adresse, sein Geburtsdatum und seine Staatsangehörigkeit sowie die Postanschrift der Person, an die der BEGÜNSTIGTE das Geld zahlt, anzugeben.

3.4 Beschränkungen für E-VOUCHER-ERWERBER

E-VOUCHER-ERWERBER, die die gemäß der Aufstellung in vorstehender Ziff. 3.3 geforderten Dokumente nicht vollständig vorgelegt haben, können E-VOUCHER nur in Höhe von maximal 100 Euro E-GELD pro Monat erwerben.

4. Führung des E-Geld-Kontos
4.1 Führung und Funktionsweise des E-GELD-KONTOS eines HÄNDLERS

E-GELD wird gegen Zahlung des von einem DAWANDA-KÄUFER für den Kauf von Waren über die DAWANDA-WEBSITE gezahlten Geldbetrages ausgegeben und auf das E-GELD-KONTO eines HÄNDLERS transferiert. Der DAWANDA-KÄUFER, der an der Nutzung des E-GELDS nicht (direkt) beteiligt ist, zahlt den Kaufpreis per BANKKARTE oder über ein anderes vom EMITTENTEN akzeptiertes Zahlungsmittel auf das reguläre Bankkonto des EMITTENTEN. Daraufhin wandelt der EMITTENT das Geld in E-GELD um und schreibt es dem E-GELD-KONTO des HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM gut. Im Falle eines Kaufs unter Verwendung eines E-VOUCHERS wird der auf dem E-VOUCHER vorhandene und für den Kauf von Waren über die DAWANDA-WEBSITE eingesetzte E-GELD-Guthabenbetrag auf das E-GELD-KONTO des HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM transferiert. In beiden Fällen wird der Gegenwert des von dem DAWANDA-KÄUFER oder E-VOUCHER-INHABER für einen Kauf eingesetzten Betrages als E-GELD-Guthaben auf dem E-GELD-KONTO des HÄNDLERS als BEGÜNSTIGTEM verwahrt. Der Betrag des auf dem E-GELD-KONTO verfügbaren E-GELDES wird gemäß den an den EMITTENTEN übermittelten (oder in Übermittlung befindlichen) ZAHLUNGSANWEISUNGEN, dem ausgegebenen E-GELD sowie ggf. fälligen Gebühren und Stornierungen der vorgenannten Transaktionen automatisch angepasst.

4.2 Funktionsweise von E-VOUCHERN

E-VOUCHER können auf der DAWANDA-WEBSITE erworben werden, indem ein E-VOUCHER-ERWERBER den entsprechenden Geldbetrag per BANKKARTE oder über ein anderes vom EMITTENTEN akzeptiertes Zahlungsmittel an den EMITTENTEN zahlt. Ein E-VOUCHER beinhaltet einen bestimmten, durch einen Code verkörperten Betrag an E-GELD, der zum Kauf von Waren über die DAWANDA-WEBSITE eingesetzt werden kann. E-VOUCHER sind übertragbar. E-VOUCHER können ausschließlich für den Kauf von Waren auf der DAWANDA-WEBSITE eingesetzt werden. Der auf einem E-VOUCHER vorhandene E-GELD-Guthabenbetrag ist nicht AUSZAHLUNGSFÄHIG. Wenn der EMITTENT auf Aufforderung eines HÄNDLERS eine RÜCKERSTATTUNG an einen E-VOUCHER-INHABER leistet, wird der betreffende Betrag dem E-VOUCHER des E-VOUCHER-INHABERS gutgeschrieben.

4.3 Verwendung von E-GELD zur Ausführung von ZAHLUNGSVORGÄNGEN

E-GELD kann für ZAHLUNGSVORGÄNGE entweder (i) indirekt von einem DAWANDA-KÄUFER oder (ii) direkt von einem E-VOUCHER-INHABER (siehe Ziff. 4.1) eingesetzt werden. Da DAWANDA-KÄUFER nicht Partei des Vertrages über die Nutzung von E-GELD sind, unterliegen die Zahlungsverfahren von DAWANDA-KÄUFERN nicht den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ein DAWANDA-KÄUFER, der Waren von einem HÄNDLER erwirbt, wird jedoch seine ZAHLUNGSANWEISUNG auf eine Weise an DAWANDA übermitteln, die es dem EMITTENTEN ermöglicht, den betreffenden HÄNDLER als BEGÜNSTIGTEN zu identifizieren und den entsprechenden Gegenwert in E-GELD dem E-GELD-KONTO des BEGÜNSTIGTEN gutzuschreiben. Dies schließt zur Identifizierung des BEGÜNSTIGTEN erforderliche Daten, das Ausführungsdatum für die ZAHLUNGSANWEISUNG und sonstige erforderliche Informationen mit ein. Wenn ein E-VOUCHER-INHABER einen Kauf unter Verwendung eines E-VOUCHERS tätigen möchte, muss er vor Übermittlung einer ZAHLUNGSANWEISUNG zunächst sicherstellen, dass der einzusetzende E-VOUCHER einen ausreichenden Guthabenbetrag an verfügbarem E-GELD aufweist, um den ZAHLUNGSVORGANG abdecken zu können. Wenn der Kaufpreis den auf dem E-VOUCHER vorhandenen E-GELD-Guthabenbetrag übersteigt, ist die Differenz mittels einer üblichen Zahlungsweise zu begleichen. Um einen ZAHLUNGSVORGANG mittels eines E-VOUCHERS auszuführen, loggt sich der E-VOUCHER-INHABER – der zugleich ein DAWANDA-KÄUFER ist – auf der DAWANDA-WEBSITE ein und gibt – nachdem er zuvor im Rahmen des Bestellprozesses zum Erwerb von Produkten auf der DAWANDA-WEBSITE als Zahlungsart den E-VOUCHER ausgewählt hat – seinen mit dem E-VOUCHER verbundenen Code in das entsprechende Formularfeld für den Einsatz von E-VOUCHERN ein. Dieses Formularfeld wird ausschließlich in dem konkreten Einkauf angezeigt und ist durch Auswahl der jeweiligen DAWANDA-Bestellnummer innerhalb des DAWANDA-Accounts auffindbar. Die zur Identifikation des BEGÜNSTIGTEN erforderlichen Daten, der zu übertragende E-GELD-Betrag, das Ausführungsdatum für die ZAHLUNGSANWEISUNG und alle sonstigen erforderlichen Informationen werden von DAWANDA an den EMITTENTEN übermittelt. Wenn der E-VOUCHER-INHABER die Eingabe seines, mit dem E-VOUCHER verbundenen, Codes in dem Formularfeld per Mausklick abschließend bestätigt, kann die ZAHLUNGSANWEISUNG nicht mehr widerrufen werden. Nach abschließender Bestätigung der Eingabe des E-VOUCHER-Codes erhält der E-VOUCHER-INHABER von DAWANDA eine Bestätigungs-E-Mail. Das Datum dieser E-Mail gilt als das Datum des „EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG“. Ausführung der ZAHLUNGSANWEISUNG Das E-GELD wird dem E-GELD-KONTO des BEGÜNSTIGTEN gemäß den Anweisungen des DAWANDA-NUTZERS gutgeschrieben. Dazu kann der BEGÜNSTIGTE gemäß Ziff. 3.2 ein E-GELD-KONTO für den Empfang des E-GELDS eröffnen. Je nach Sachlage kann der dem an den BEGÜNSTIGTEN transferierten E-GELD-Betrag entsprechende Geldbetrag direkt auf ein Bankkonto oder ein im Namen des BEGÜNSTIGTEN eröffnetes Zahlungskonto gezahlt werden, sobald dem EMITTENTEN die entsprechende Bankverbindung vorliegt. Dazu muss der BEGÜNSTIGTE die IBAN-Nummer und den SWIFT-Code zu seinem Bankkonto bzw. Zahlungskonto sowie seine Anschrift angeben. Das Konto muss von einer in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUM oder in einem Drittland mit gleichwertigen Anforderungen hinsichtlich der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ansässigen Bank oder einem in einem dieser Länder ansässigen Zahlungsinstitut eröffnet werden. Zwischen den PARTEIEN wird vereinbart, dass der ZAHLUNGSVORGANG spätestens zwei (2) WERKTAGE nach EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG ausgeführt wird, sofern der BEGÜNSTIGTE ein E-GELD-KONTO hat. Je nach Sachlage kann auch das Datum der Eröffnung des E-GELD-KONTOS oder das Datum, an dem der EMITTENT die Bankverbindung zu dem Bankkonto bzw. Zahlungskonto des BEGÜNSTIGTEN, an den die Zahlung gehen soll, erhält, als Datum des EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG behandelt werden. Wenn der EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG auf einen Tag fällt, der kein WERKTAG ist gilt der nächste WERKTAG als Datum des EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG.

4.4 Erteilung und Ausführung von auf AUSZAHLUNGEN gerichteten ZAHLUNGSANWEISUNGEN

Wenn ein HÄNDLER (d. h. ein BEGÜNSTIGTER) eine auf eine AUSZAHLUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG erteilen möchte, muss er sich zunächst auf der DAWANDA-WEBSITE durch Eingabe seiner ZUGANGSKENNUNG und seines Passworts oder durch Anmeldung über seinen Facebook-Account oder über bestimmte andere von DAWANDA und dem EMITTENTEN akzeptierte Accounts ausweisen. Auf der DAWANDA-WEBSITE füllt der HÄNDLER dann die entsprechenden Formularfelder aus. Dabei ist der Betrag der AUSZAHLUNG, die Währung (bei der es sich nur um die E-GELD-Währung handeln kann), das Ausführungsdatum für die ZAHLUNGSANWEISUNG und alle sonstigen erforderlichen Informationen anzugeben. Wenn der HÄNDLER seine Eingaben in den Formularfeldern per Mausklick abschließend bestätigt hat, kann die auf eine AUSZAHLUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG nicht mehr widerrufen werden. DAWANDA leitet die für die ZAHLUNGSANWEISUNG erforderlichen Informationen an den EMITTENTEN weiter. Daraufhin erhält der NUTZER von DAWANDA eine Bestätigungs-E-Mail. Das Datum dieser E-Mail gilt als das Datum des „EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG“. Wo zutreffend, wird die auf eine AUSZAHLUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG per Geldüberweisung auf das Bankkonto bzw. Zahlungskonto des BEGÜNSTIGTEN ausgeführt werden. Die Kontaktdaten des BEGÜNSTIGTEN sind dem EMITTENTEN mitzuteilen (Datum der „BEKANNTGABE DER KONTAKTDATEN“). Zwischen den PARTEIEN wird vereinbart, dass die AUSZAHLUNG spätestens zwei (2) WERKTAGE nach dem EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG bzw. der BEKANNTGABE DER KONTAKTDATEN ausgeführt wird. Wenn der EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG auf einen Tag fällt der kein WERKTAG ist, gilt der nächste WERKTAG als Datum des EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG.

4.5 Erteilung und Ausführung von auf RÜCKERSTATTUNGEN gerichteten ZAHLUNGSANWEISUNGEN

Will ein HÄNDLER, aufgrund der Rückabwicklung eines – zuvor über die DAWANDA-WEBSITE zwischen ihm und einem DAWANDA-KÄUFER geschlossenen – Kaufvertrages, eine RÜCKERSTATTUNG des vom DAWANDA-KÄUFER erhaltenen E-GELD-Betrages veranlassen, muss er sich zunächst auf der DAWANDA-WEBSITE durch Eingabe seiner ZUGANGSKENNUNG und seines Passworts oder durch Anmeldung über seinen Facebook-Account oder über bestimmte andere von DAWANDA und dem EMITTENTEN akzeptierte Accounts ausweisen. Hiernach muss er auf der DAWANDA-WEBSITE die für eine RÜCKERSTATTUNG vorgesehenen Formularfelder ausfüllen. Dabei ist der Betrag der RÜCKERSTATTUNG, das Ausführungsdatum für die auf eine RÜCKERSTATTUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG und alle sonstigen erforderlichen Informationen anzugeben. Wenn der Händler seine Angaben in den Formularfeldern per Mausklick abschließend bestätigt hat, kann die auf eine RÜCKERSTATTUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG nicht mehr widerrufen werden. DAWANDA leitet die für Ausführung der ZAHLUNGSANWEISUNG relevanten Informationen an den EMITTENTEN weiter. Zugleich erhält der HÄNDLER von DAWANDA eine Bestätigungs-E-Mail. Das Datum dieser E-Mail gilt als das Datum des „EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG“. Wo zutreffend, wird die auf eine RÜCKERSTATTUNG gerichtete ZAHLUNGSANWEISUNG in Höhe des jeweiligen Betrages (i) per bargeldloser Geldüberweisung auf das Bankkonto bzw. Zahlungskonto des betreffenden DAWANDA-KÄUFERS, oder (ii) per Gutschrift auf den E-VOUCHER des betreffenden DAWANDA-KÄUFERS ausgeführt werden. Zwischen den PARTEIEN wird vereinbart, dass die RÜCKERSTATTUNG spätestens zwei (2) WERKTAGE nach dem EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG ausgeführt wird. Der HÄNDLER ist verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass auf seinem E-GELD-KONTO ein für die beabsichtigte RÜCKERSTATTUNG ausreichender Betrag an verfügbarem E-GELD vorhanden ist. Wenn der RÜCKERSTATTUNGS-Betrag den auf dem E-GELD-KONTO vorhandenen E-GELD-Guthabenbetrag übersteigt, kann die RÜCKERSTATTUNG vom EMITTENTEN nicht ausgeführt werden. In diesem Fall findet keine Belastung des E-GELD-KONTOS des HÄNDLERS statt. Wenn der EINGANG DER ZAHLUNGSANWEISUNG auf einen Tag fällt der kein WERKTAG ist, gilt der nächste WERKTAG als Datum des EINGANGS DER ZAHLUNGSANWEISUNG.

5. Sperrung der ZUGANGSKENNUNG, Anfechtung von Transaktionen und Reporting
5.1 Sperrung der ZUGANGSKENNUNG

Über den Verlust oder den Diebstahl seiner ZUGANGSKENNUNG oder über deren missbräuchliche oder unbefugte Nutzung hat der NUTZER DAWANDA unverzüglich zu informieren um die Sperrung seiner ZUGANGSKENNUNG zu veranlassen. Die entsprechende Erklärung kann wie folgt abgegeben werden: − telefonisch an den Kundenservice von DAWANDA unter der in den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE angegebenen Telefonnummer; oder − direkt per E-Mail an payment@dawanda.com. DAWANDA wird der Bitte um Sperrung der betreffenden ZUGANGSKENNUNG zur DAWANDA-WEBSITE umgehend nachkommen. Da der Zugang zum E-GELD-KONTO nur über die DAWANDA-WEBSITE (siehe Ziff. 4.4) möglich ist, ist das E-GELD-KONTO nach Sperrung der ZUGANGSKENNUNG nicht mehr erreichbar. DAWANDA wird den EMITTENTEN unverzüglich über die Sperrung der ZUGANGSKENNUNG zur DAWANDA-WEBSITE in Kenntnis setzen. Hierauf wird der EMITTENT seinerseits das E-GELD-KONTO sperren. Dieser Vorgang wird dokumentiert und mit einem Zeitstempel versehen. Dem NUTZER wird eine mit einem Zeitstempel versehene Vorgangsnummer zu den Sperrungen mitgeteilt. Eine schriftliche Bestätigung, dass die erbetene Sperrung ausgeführt wurde, erhält der betroffene NUTZER per E-Mail von DAWANDA. Auf administrativer Ebene ist der EMITTENT für die Sperrung des E-GELD-KONTOS verantwortlich und wird alle diesbezüglichen Daten 18 (achtzehn) Monate lang speichern. Auf schriftliche Aufforderung des NUTZERS und vor Ablauf dieser Frist sendet der EMITTENT eine Kopie der Sperrung des E-GELD-KONTOS. Eine telefonisch getätigte Bitte um Sperrung seiner ZUGANGSKENNUNG muss der betroffene NUTZER innerhalb von fünf (5) WERKTAGEN per E-Mail an payment@dawanda.com oder per Brief oder Fax an die in den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE angegebene Adresse schriftlich gegenüber dem EMITTENTEN bestätigen. DAWANDA wird die Bestätigung an den EMITTENTEN weiterleiten. Erfolgt innerhalb von fünf WERKTAGEN keine Bestätigung, wird der Emittent den NUTZER darüber in Kenntnis setzen, dass sein E-GELD-KONTO nach Ablauf weiterer 72 Stunden wieder reaktiviert werden wird. Erfolgt auch innerhalb dieser weiteren 72 Stunden keine Bestätigung, wird das betreffende E-GELD-KONTO reaktiviert. Der EMITTENT und DAWANDA übernehmen keine Haftung für die Folgen einer Sperrung, die per Fax oder E-Mail von einer anderen Person als dem NUTZER veranlasst wird. Als Zeitpunkt einer Bitte um Sperrung der ZUGANGSKENNUNG gilt der Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) ihres tatsächlichen Eingangs bei DAWANDA. Bei Diebstahl oder missbräuchlicher Verwendung der ZUGANGSKENNUNG für Betrugszwecke kann der EMITTENT, unter Einbeziehung von DAWANDA, den betreffenden NUTZER um Übersendung weiterer Informationen zu dem Vorfall (z.B. einer Kopie der Strafanzeige, soweit eine solche vorliegt) bitten. Der NUTZER ist verpflichtet, dieser Bitte schnellstmöglich nachzukommen. Ein einmal gesperrtes E-GELD-KONTO bleibt solange gesperrt, bis es reaktiviert wird. Der betroffene NUTZER kann die Reaktivierung seines gesperrten E-Geld-Kontos per E-Mail an payment@dawanda.com oder per Brief oder Fax an die in den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE angegebene Adresse beantragen. DaWanda wird die Bitte um Reaktivierung an den EMITTENTEN weiterleiten. Der EMITTENT wird – in Abstimmung mit DAWANDA – die Bitte um Reaktivierung innerhalb von 48 Stunden (an WERKTAGEN) prüfen. Sobald alle Verdachtsmomente ausgeräumt sind, wird der EMITTENT das E-GELD-KONTO mit sofortiger Wirkung reaktivieren.

5.2 Anfechtung von Transaktionen

Bei Beanstandungen von im Rahmen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom EMITTENTEN ausgeführten ZAHLUNGSVORGÄNGEN, AUSZAHLUNGEN oder RÜCKERSTATTUNGEN sollte sich der NUTZER mit dem Kundendienst von DAWANDA in Verbindung setzen, der in den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE angegeben ist. Wenn vom EMITTENTEN eine ZAHLUNGSANWEISUNG ausgeführt wird, die vom EMITTENTEN verursachte Fehler enthält, wird die ZAHLUNGSANWEISUNG storniert und das E-GELD-KONTO auf den Stand vor Eingang der ZAHLUNGSANWEISUNG zurückgesetzt. Daraufhin kann die ZAHLUNGSANWEISUNG noch einmal in korrekter Form erteilt werden. Wenn ein NUTZER einen von ihm nicht autorisierten ZAHLUNGSVORGANG anfechten möchte, sollte er sich schnellstmöglich, nachdem er von der Unregelmäßigkeit Kenntnis erlangt, und innerhalb von 13 Monaten nach Buchung des ZAHLUNGSVORGANGS auf dem E-GELD-KONTO, telefonisch (über die auf der DAWANDA-WEBSITE angegebenen Kontaktmöglichkeiten) mit dem Kundendienst von DAWANDA in Verbindung setzen. Diese Frist gilt innerhalb des EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUMES (ohne Saint-Pierre und Miquelon und Mayotte) oder für NUTZER, die für berufliche Zwecke handeln. Nach Prüfung der Berechtigung des Anliegens storniert der EMITTENT die ZAHLUNGSANWEISUNG und stellt auf dem E-GELD-KONTO mit Hilfe einer befristeten Gutschrift den Kontostand wieder her, der bestünde, wenn die angefochtene Transaktion nie ausgeführt worden wäre. Nach Prüfung der Berechtigung der Anfechtung wird der EMITTENT das E-GELD-KONTO entsprechend korrigieren und ist berechtigt, alle nicht ordnungsgemäß vorgenommenen Buchungen zurück zu buchen. Bei Verlust oder Diebstahl von Sicherheitsmerkmalen (ZUGANGSKENNUNG und Passwort) hat für nicht autorisierte Transaktionen, die vor Geltendmachung der Anfechtung ausgeführt wurden, bis zu einer Höhe von maximal 150 Euro der NUTZER die Verantwortung zu tragen. Bei Verschulden des NUTZERS, z. B. vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, verspäteter Geltendmachung der Anfechtung oder Arglist, kann der EMITTENT nicht haftbar gemacht werden. Bei Verlust, Diebstahl oder widerrechtlicher Aneignung personalisierter Sicherheitsmerkmale sind Schäden, die aus vor der Anfechtung durch den NUTZER erteilten ZAHLUNGSANWEISUNG entstehen, von dem EMITTENT zu tragen, soweit kein Fehlverhalten im oben genannten Sinne vorliegt. Nach der Anfechtung ausgeführte Transaktionen hat, außer bei Betrug, der EMITTENT zu verantworten. Der NUTZER kann einen autorisierten ZAHLUNGSVORGANG anfechten, wenn der genaue Betrag nicht bestimmt ist oder der Endbetrag nicht dem entspricht, was er angesichts seines Profils, seiner bisherigen Ausgaben und der Bedingungen des Vertrages über die Nutzung von E-GELD berechtigterweise erwarten durfte. Die Anfechtung ist innerhalb von 8 Wochen nach Ausführung der ZAHLUNGSANWEISUNG auf dem E-GELD-KONTO gegenüber dem EMITTENTEN geltend zu machen. Wenn sich diese unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften und der Frage, ob die Anfechtung alle für die Prüfung durch den EMITTENTEN erforderlichen Bestandteile umfasst, als berechtigt erweist, hat der EMITTENT innerhalb von 10 WERKTAGEN nach Zugang der Anfechtung eine Rückzahlung an den NUTZER zu leisten. Der EMITTENT behält sich vor, eine solche Rückzahlung abzulehnen. In diesem Fall wird der NUTZER entsprechend vom EMITTENTEN informiert und die Ablehnung begründet. Der NUTZER hat die erforderlichen Informationen zu liefern, um die Umstände des ZAHLUNGSVORGANGS zu ermitteln. Die aufgrund der betreffenden ZAHLUNGSVORGÄNGE anfallenden Gebühren werden vom EMITTENTEN nicht erstattet. Bei nicht berechtigter Anfechtung von Transaktionen können die in den PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN angegebenen Gebühren erhoben werden.

5.3 Reporting

HÄNDLER können über ihre persönliche Seite auf der DAWANDA-WEBSITE jederzeit den auf ihrem E-GELD-KONTO verfügbaren Betrag an E-GELD abrufen. HÄNDLER finden auf ihrer persönlichen Seite auf der DAWANDA-WEBSITE eine Aufstellung der auf dem E-GELD-KONTO ausgeführten ZAHLUNGSVORGÄNGE. HÄNDLER sollten diese Transaktionsliste genau im Auge behalten. Auf schriftliche Anforderung stellt der EMITTENT dem HÄNDLER einen die letzten 13 Monate umfassenden monatlichen Auszug des E-GELD-KONTOS zur Verfügung.

6. Vertragsänderungen

Der EMITTENT behält sich vor, die ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD jederzeit zu ändern. Solche Änderungen macht DAWANDA allen NUTZERN über die DAWANDA-WEBSITE zugänglich. NUTZER können solchen beabsichtigten Änderungen widersprechen. In diesem Fall haben sie ihren Widerspruch schriftlich gegenüber dem Kundenservice von DAWANDA zu erklären (es gilt das Datum des Poststempels). Wenn der NUTZER den Änderungen widerspricht, wofür keine Kosten anfallen, kann dies die Kündigung des Vertrags über die Nutzung von E-GELD und anschließende AUSZAHLUNG des zum Zeitpunkt des Vertragsendes auf dem E-GELD-KONTO verfügbaren Betrages an den NUTZER unter den Voraussetzungen nach Ziff. 4.4 nach sich ziehen. Widerspricht der NUTZER nicht, unterliegt das Verhältnis zwischen den PARTEIEN der neuen Fassung der ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD. Es ist daher wichtig, dass der NUTZER seine E-Mails liest und die jederzeit auf der DAWANDA-WEBSITE abrufbaren ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD regelmäßig durchliest.

7. Sicherheit

Der EMITTENT verpflichtet sich, seine Leistungen gemäß den anwendbaren Gesetzen und Vorschriften zu erbringen. Insbesondere hat der EMITTENT alles zu unternehmen, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten der NUTZER gemäß den aktuell geltenden Vorschriften sicherzustellen. Der EMITTENT behält sich vor, den Online-Zugang zum E-GELD-KONTO vorübergehend aus technischen, Sicherheits- oder Wartungsgründen zu sperren, ohne dass dadurch irgendwelche Entschädigungsansprüche entstehen. Der EMITTENT wird solche Unterbrechungen auf das erforderliche Minimum begrenzen. Der EMITTENT haftet dem NUTZER gegenüber jedoch nicht für mögliche durch die DAWANDA-WEBSITE verursachte Fehler, Unterlassungen, Unterbrechungen oder Verzögerungen, die zu unbefugtem Zugriff auf die DAWANDA-WEBSITE führen. Ebenso haftet der EMITTENT nicht für Diebstahl, Vernichtung oder unbefugte Weitergabe von Daten durch unbefugten Zugriff auf die DAWANDA-WEBSITE. Der EMITTENT ist auch nicht an der zwischen dem DAWANDA-KÄUFER und dem BEGÜNSTIGTEN des ZAHLUNGSVORGANGS bestehenden Rechtsbeziehung beteiligt. Der EMITTENT haftet nicht für Verschulden, Vorsatz oder Fahrlässigkeit des DAWANDA-KÄUFERS und des HÄNDLERS untereinander. DAWANDA ist für die Sicherheit und Vertraulichkeit der im Rahmen der Nutzung der DAWANDA-WEBSITE, gemäß den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE, ausgetauschten Daten verantwortlich; der EMITTENT ist für die Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten verantwortlich, die er im Rahmen der vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD im Zusammenhang mit der Eröffnung und Führung des E-GELD-KONTOS sowie den mit dem E-GELD-KONTO zusammenhängenden ZAHLUNGSVORGÄNGEN mit dem NUTZER austauscht.

8. Haftungsbegrenzung für den EMITTENTEN

Der EMITTENT greift nicht in die zwischen dem DAWANDA-KÄUFER und dem HÄNDLER bestehenden Rechts- und Geschäftsbeziehungen und eventuelle zwischen ihnen entstehende Rechtsstreitigkeiten ein. Der EMITTENT hat keine Kontrolle über die Vorschriftsmäßigkeit, Sicherheit, Rechtmäßigkeit sowie die Eigenschaften und die Angemessenheit der den Gegenstand eines ZAHLUNGSVORGANGS bildenden Waren. Es ist Sache des NUTZERS, sich diesbezüglich alle erforderlichen Informationen zu verschaffen, bevor er unter Berücksichtigung aller damit zusammenhängenden Erwägungen eine Ware oder Dienstleistung erwirbt, Gelder vereinnahmt oder sonstige Transaktionen eingeht. Durch jede von einem DAWANDA-KÄUFER ausgeführte Transaktion wird ein Vertrag zwischen ihm und dem HÄNDLER begründet. Der EMITTENT oder DAWANDA können unter keinen Umständen für die sich möglicherweise ergebende Nichterfüllung oder Schlechterfüllung von Pflichten oder mögliche dem NUTZER in diesem Zusammenhang entstehende Schäden haftbar gemacht werden. Unbeschadet anderslautender Bestimmungen der vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD beschränkt sich die Verantwortung des EMITTENTEN hinsichtlich eines NUTZERS oder E-VOUCHER-INHABERS auf den Ersatz unmittelbarer Schäden gemäß den gesetzlichen Vorschriften.

9. Verpflichtungen des NUTZERS

Der NUTZER garantiert, dass durch sein Profil auf der DAWANDA-WEBSITE keine Rechte Dritter verletzt werden und dieses nicht gegen Gesetze, die guten Sitten oder anerkannte moralische Grundsätze verstößt. Er verpflichtet sich, - den Vertrag über die Nutzung von E-GELD nicht widerrechtlich oder unter Bedingungen zu unterzeichnen, durch die die DAWANDA-WEBSITE wahrscheinlich beschädigt, außer Betrieb gesetzt, überlastet oder beeinträchtigt wird; - nicht die Identität einer anderen natürlichen oder juristischen Person anzunehmen, seine Identität oder sein Alter nicht zu verfälschen oder zu verschleiern und sich keine falsche Identität zu erschaffen; - keine personenbezogenen Daten oder Informationen von Dritten (wie Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Bankkarten-Nummer usw.) weiterzugeben. Im Fall von Vertragsverletzungen durch den NUTZER behält sich der EMITTENT vor, alle geeigneten Schritte zu unternehmen, um diese zu unterbinden. Der EMITTENT hat auch das Recht, den Zugang zum E-GELD-KONTO vorübergehend oder auf Dauer zu sperren.

10. Vertragsdauer und Kündigung

Die vorliegenden ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-GELD werden auf unbestimmte Zeit vereinbart. Sie gelten ab dem Datum, an dem der NUTZER die E-Mail mit der Bestätigung seiner Registrierung erhält. Der NUTZER kann den Vertrag über die Nutzung von E-GELD jederzeit mit einer Frist von 30 (dreißig) Kalendertagen kündigen. Der EMITTENT kann den Vertrag über die Nutzung von E-GELD jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten kündigen. Eine solche Kündigung hat auch die Schließung des E-GELD-KONTOS zur Folge. Um den Vertrag über die Nutzung von E-GELD zu kündigen, muss eine PARTEI der jeweils anderen PARTEI gegenüber per Einschreiben mit Rückschein an die eingangs in den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegebene Postanschrift des Emittenten oder per E-Mail an die E-Mail-Adresse: legal@mangopay.com die Kündigung erklären. HÄNDLER müssen in dem Kündigungsschreiben die Bankverbindung zu ihrem Bank- bzw. Zahlungskonto angeben, damit der EMITTENT das auf dem E-GELD-KONTO des HÄNDLERS verfügbare E-GELD zurückerstatten kann. Nach erfolgter Überweisung auf das angegebene Bankkonto, hat der EMITTENT keine Verpflichtungen mehr gegenüber dem NUTZER. Im Fall von schweren Vertragsverletzungen oder Betrug seitens des NUTZERS behält sich der EMITTENT vor, den Vertrag über die Nutzung von E-GELD, ohne dies vorher anzukündigen, per E-Mail nebst Einschreiben mit Rückschein vorübergehend auszusetzen oder zu kündigen. Falls ein Nachfolger für den EMITTENTEN zur Ausgabe des über die DAWANDA-WEBSITE verbreiteten E-GELDS bestimmt wird, ist DAWANDA dafür verantwortlich, die ausdrückliche schriftliche Zustimmung der NUTZER zu dieser Änderung und zu dem Betrag an verfügbarem E-GELD einzuholen und darüber zu informieren, wie dem verfügbaren E-GELD entsprechende Gelder an den EMITTENTEN transferiert werden. Es ist vorgesehen, dass der Vertrag über die Nutzung von E-GELD automatisch endet, wenn sich neue Umstände ergeben, die Auswirkungen auf die Fähigkeit einer der PARTEIEN haben, den Pflichten gemäß den vorliegenden Geschäftsbedingungen nachzukommen.

11. Widerrufsbelehrung

Soweit Sie eine natürliche Person sind und den Vertrag mit MANGOPAY als E-Geld-Emittent zu einem Zweck abschließen, der überwiegend weder Ihrer gewerblichen noch Ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (= Verbraucher im Sinne des § 13 Bürgerliches Gesetzbuch – BGB), steht Ihnen das nachfolgend näher beschriebene gesetzliche Widerrufsrecht zu. Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 7 bis 12, 15 und 19 sowie Artikel 248 § 4 Absatz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an: DAWANDA GmbH, Windscheidstraße 18, 10627 Berlin; Telefax-Nr.: [030-25760852]; E-Mail-Adresse: [feedback@dawanda.de] Widerrufsfolgen Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang. Ende der Widerrufsbelehrung

12. Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Der EMITTENT unterliegt allen französischen und luxemburgischen Gesetzen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Gemäß den Bestimmungen der französischen und luxemburgischen Gesetze zur Mitwirkung von Finanzinstituten an der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung muss der EMITTENT von jedem NUTZER zu jeder Transaktion oder Geschäftsbeziehung Informationen über die Herkunft, den Zweck und den Zielort der Transaktion oder der Eröffnung eines E-GELD-KONTOS einholen. Außerdem muss der EMITTENT alles Erforderliche unternehmen, um die Identität des NUTZERS und ggf. des wirtschaftlichen Eigentümers des E-GELD-KONTOS zu bestimmen und/oder mit diesem zusammenhängende ZAHLUNGSVORGÄNGE zu identifizieren. Der NUTZER erkennt an, dass der EMITTENT die Nutzung der ZUGANGSKENNUNG, den Zugang zu einem E-GELD-KONTO oder die Ausführung einer Transaktion oder einer RÜCKERSTATTUNG jederzeit unterbinden oder vorübergehend aussetzen kann, wenn keine ausreichenden Informationen über Zweck oder Art der Transaktionen vorliegen. Er wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der vorliegenden Geschäftsbedingungen ausgeführte Transaktionen möglicherweise den Offenlegungspflichten gegenüber der Financial Intelligence Unit (FIU) des betreffenden Landes unterliegen. Der NUTZER kann gemäß den gesetzlichen Vorschriften alle ihn betreffenden offengelegten Informationen einsehen, vorausgesetzt, durch dieses Recht wird der Zweck der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nicht unterminiert. Gegen den EMITTENTEN und dessen Führungskräfte und Mitarbeiter, die in gutem Glauben Verdachtsmeldungen gegenüber nationalen Behörden abgegeben haben, können keine straf- oder zivilrechtlichen Schritte unternommen und keine beruflichen Sanktionen verhängt werden.

13. Personenbezogene Daten und Berufsverschwiegenheit

Die im Zusammenhang mit der Registrierung angegebenen personenbezogenen Daten des NUTZERS werden vom EMITTENTEN ausschließlich zur Führung seines E-GELD-KONTOS und zur Abwicklung seiner ZAHLUNGSVORGÄNGE und RÜCKERSTATTUNGEN genutzt. Der NUTZER erklärt sich damit einverstanden, dass seine Kontaktdaten und personenbezogenen Daten, die der EMITTENT im Zusammenhang mit dem Vertrag über die Nutzung von E-GELD erlangt, ausschließlich zum Zwecke der Ausführung von ZAHLUNGSVORGÄNGEN und der Erbringung von Leistungen an operative Dienstleister übermittelt werden können, zu denen der EMITTENT Vertragsbeziehungen unterhält, vorausgesetzt, solche Dritten, an die personenbezogene Daten übermittelt werden, unterliegen Vorschriften, die einen ausreichenden Schutz sicherstellen. Die Liste der Dritten, an die personenbezogene Daten des NUTZERS übermittelt werden, ist auf Anforderung vom Compliance Manager des EMITTENTEN unter der E-Mail-Adresse legal@mangopay.com erhältlich. Diese Informationen werden von Letzteren oder von dazu autorisierten Unternehmen gemäß den geltenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen gespeichert. Der NUTZER ist zu informieren, bevor seine personenbezogenen Daten nach außerhalb der Europäischen Union übermittelt werden. In diesem Fall verpflichtet sich der EMITTENT, die geltenden Vorschriften einzuhalten und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der auf diese Weise übermittelten Daten sicherzustellen. Für bestimmte vom EMITTENTEN im Rahmen der vorliegenden Geschäftsbedingungen erhobene und verwahrte Daten besteht möglicherweise ein Recht auf Einsichtnahme und Berichtigung. NUTZER können auf Anforderung unter der E-Mail-Adresse legal@mangopay.com vom Beauftragten des EMITTENTEN für Kundenkorrespondenz jederzeit eine Kopie der über sie vorhandenen Informationen erhalten. Per Brief an die eingangs im vorliegenden Dokument angegebene Anschrift können sie die Löschung oder Berichtigung dieser Informationen verlangen. Der NUTZER kann jederzeit der Zusendung von kommerzieller Werbung oder der Weitergabe seiner Kontaktangaben durch einfache Erklärung gegenüber dem EMITTENTEN widersprechen. Eine Änderung der Kontaktangaben hat der NUTZER mitzuteilen, indem er eine Erklärung per Einschreiben oder E-Mail mit anschließender Empfangsbestätigung an die Kundenservice-Adresse des EMITTENTEN schickt. Der EMITTENT speichert die personenbezogenen Informationen und Daten für die je nach Zweck der jeweiligen Datenverarbeitung maximal gesetzlich oder aufsichtsrechtlich zulässige Dauer. Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch DAWANDA erfolgt gemäß den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE sowie der auf der DAWANDA-WEBSITE abrufbaren Datenschutzerklärung.

14. Inaktive E-GELD-KONTEN

Wenn auf einem E-GELD-KONTO 36 (sechsunddreißig) Monate lang keine Aktivität zu verzeichnen ist, weist der EMITTENT den Inhaber zunächst per E-Mail darauf hin und erinnert einen Monat später noch einmal daran. Wenn daraufhin keine Reaktion erfolgt und innerhalb dieser Frist kein verfügbares E-GELD eingesetzt wird, oder im Falle des Todes des HÄNDLERS kann der EMITTENT das E-GELD-KONTO schließen und ausschließlich zum Zwecke der AUSZAHLUNG von E-GELD aktiv halten. Das Recht auf AUSZAHLUNG kann nach dem Recht des Ortes, an dem der HÄNDLER ansässig ist, nach Ablauf einer mit der letzten Transaktion auf dem E-GELD-KONTO beginnenden gesetzlichen Frist entfallen. Im Falle seines Todes kann das E-GELD ausschließlich an den Rechtsnachfolger des HÄNDLERS ausgezahlt werden. Über das E-GELD-KONTO kann dann kein E-GELD mehr eingesetzt werden.

15. Höhere Gewalt

Bei Verzögerungen oder Nichterfüllung haften die PARTEIEN nicht, und dies gilt nicht als Verstoß gegen die vorliegenden Geschäftsbedingungen, wenn die Ursache dafür mit einem Ereignis höherer Gewalt [force majeure] im Sinne der Rechtsprechung der französischen Gerichte zusammenhängt.

16. Schutz von Geldern

Die vereinnahmten Gelder sind gegen eventuelle Forderungen anderer Gläubiger des EMITTENTEN geschützt. Dies gilt auch im Falle eines Zwangsvollstreckungs- oder Insolvenzverfahrens gegen das Institut. Die Gelder des NUTZERS werden am Ende eines jeden Werktags auf ein bei einer BANK eröffnetes Konto eingezahlt und werden dort rechtlich getrennt verwahrt.

17. Übertragungsverbot

Der Vertrag über die Nutzung von E-GELD kann vom NUTZER weder insgesamt noch teilweise, weder entgeltlich noch unentgeltlich, übertragen werden. Die Übertragung von dem NUTZER aufgrund der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen obliegenden Rechten und Pflichten an Dritte ist daher untersagt. Wenn der NUTZER gegen dieses Verbot verstößt, hat dies die sofortige Kündigung der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Folge. Darüber hinaus kann der EMITTENT den NUTZER haftbar machen.

18. Gebühren

Die im Rahmen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen erbrachten Leistungen rechnet DAWANDA im eigenen Namen und im Namen des EMITTENTEN gemäß den PORTEMONNAIE-BEDINGUNGEN mit dem NUTZER unmittelbar selbst ab.

19. Beweislastabrede

Alle dauerhaft, verlässlich und sicher in der Datenbank des EMITTENTEN gespeicherten Daten, insbesondere zu Zahlungsanweisungen und Bestätigungen, die der NUTZER erhalten hat, verwendeten Mitteilungen, Zugang, Rücktritt, RÜCKERSTATTUNG und AUSZAHLUNG gelten zwischen den Parteien, solange nichts anderes bewiesen ist.

20. Beschwerden und Schiedsverfahren

Für Beschwerden steht dem NUTZER der in den ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER DAWANDA-WEBSITE angegebene Kundenservice zur Verfügung. Mit Ausnahme der in Art. 5.2 geregelten Beschwerden sind alle Beschwerden zum Abschluss, der Unterzeichnung oder der Beendigung des Vertrages über die Nutzung von E-GELD und zu Leistungen hinsichtlich der Ausgabe und Verwaltung von E-GELD per Einschreiben mit Rückschein an die auf der ersten Seite angegebene Anschrift des EMITTENTEN oder per E-Mail an die E-Mail-Adresse : legal@mangopay.com geltend zu machen. Wenn die Reaktion, die er darauf erhält, den NUTZER nicht zufriedenstellt oder er innerhalb eines Monats nach Absendung des Schreibens oder der E-Mail überhaupt keine Reaktion erhält, kann er sich per Post unter der Adresse 110 route d’Arlon L-1150 Luxembourg oder per E-Mail unter der E-Mail-Adresse direction@cssf.lu an die Luxemburger Finanzaufsichtskommission wenden.

21. Maßgebliches Recht und Gerichtsstand

Sofern nicht ein Gesetz des ordre public anwendbar ist (das ausschließlich im Rahmen seines Zwecks gilt), wird ausdrücklich vereinbart, dass der Vertrag über die Nutzung von E-GELD französischem Recht unterliegt. Verbraucherschutzrechte nach dem Recht des Landes der betreffenden DAWANDA-Plattform (erkennbar an der jeweiligen Domain-Endung, z. B. „de“ für Deutschland) bleiben von dieser Bestimmung unberührt. Ausschließlicher Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist der eingetragene Sitz des EMITTENTEN. Außerdem ist der eingetragene Sitz des EMITTENTEN der ausschließliche Gerichtsstand für Unternehmer, wenn der NUTZER keinen allgemeinen Gerichtsstand im Land der betreffenden DAWANDA-Plattform (erkennbar an der jeweiligen Domain-Endung, z. B. „de“ für Deutschland) hat oder nach Abschluss des Vertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Land der betreffenden DAWANDA-Plattform in ein anderes Land verlegt, oder wenn der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthaltsort des NUTZERS nicht bekannt ist.

22. Salvatorische Klausel

Wird eine Bestimmung der vorliegenden Geschäftsbedingungen für ungültig oder undurchsetzbar befunden, gilt sie als nicht hierin enthalten und die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon unberührt. Wenn eine oder mehrere der Bestimmungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen erlöschen oder nach einem Gesetz oder einer Vorschrift oder von einem zuständigen Gericht rechtskräftig für ungültig erklärt werden, bleiben die übrigen Bestimmungen in vollem Umfang bestehen. In diesem Fall treten an die Stelle der für unwirksam befundenen Bestimmungen gültige Bestimmungen, die den ursprünglich vereinbarten in Umfang und Inhalt so nahe wie möglich kommen.