Forum > Hilfe > Paypal-zahlungen bei unter 5€




 
Frau-Uschinsky

Hallo
Ich wollte mal eure Meinung hören, wie ihr es seht bei Paypal-zahlungen unter 5€. Macht ihr einen vermerk das ihr bei zahlungen unter 5€ die 35cent dafür extra berechnet oder übernehmt ihr da die Paypal Gebühren auch dafür?
Biete jetzt nämlich auch Paypal für meine Kunden an und da ich auch Artikel habe die unter 5€ sind wollte ich mal eure Meinung dazu hören, wie ihr das so handhabt?

lg Melly

Frau-Uschinsky 19.11.2009 11:43


 
kreatextil

Ich übernehme die Gebühren selbst. Ich habe allerdings auch eher selten Artikel unter 5 Euro.
Ich bin aber insgesamt der Meinung, dass auf den Kunden keine Kosten zukommen sollten, die man auf der Artikelseite leicht übersehen kann.

kreatextil 19.11.2009 12:01


 
Edel_und_Fein

Ich lese hier oft, dass Gebühren von Kunden bei PayPalzahlungen bei einem Einkauf von unter 10€ verlangt werden. Oder, selbst erlebt, der Shop bietet PayPal an, ich kaufe für über 20€ und werde gebeten doch lieber zu überweisen. Ich finde das geht alles gar nicht. Wenn ich mich entscheide PayPal zu akzeptieren und es anbiete, dann ist es meine Entscheidung. Muss ich ja nicht. Dann kann ich so etwas nicht auf die Kunden abwälzen. Mach ich auch nicht in meinem Materialshop, indem es auch kleinpreisige Artikel gibt.

Edel_und_Fein 19.11.2009 13:05


 
Frau-Uschinsky

Ja ihr habt recht, ich werde das auch nicht auf meine Kunden übertragen.
Ich möchte Paypal anbieten und nicht meine Kunden extra dafür belangen :)

Danke für eure Sichtweise :)

lg Melly

Frau-Uschinsky 19.11.2009 13:09


 
Pfingstrose2007

Ich biete kein pay pal ab....ich lehne das ab..

Pfingstrose2007 19.11.2009 15:13


 
elasperlenshop

ich biete es auch in meinen angeboten nicht an, dann stellt sich die frage gar nicht erst.
In Einzelfällen, wenn jemand die Ware dringend benötigt oder bei käufern aus dem ausland, biete ich diese Möglichkeit in der bestätigungsmail an. ohne Zusatzkosten.

elasperlenshop 19.11.2009 15:52


 
FrauSonnenschein

Mir ist es als Käufer schon einmal passiert, dass ich per Paypal zahlen wollte und dann gebeten wurde, noch 50 Cent oder so extra zu zahlen. Das fand ich ziemlich unverschämt, davon stand in der Artikelbeschreibung nämlich nichts. Ich finde, entweder man bietet Paypalzahlung an ohne irgendwelche Bedingungen daran zu knüpfen oder man lässt es bleiben.

FrauSonnenschein 19.11.2009 17:03


 
FilzAlLueren

Hab' ich nicht sogar mal gelesen, dass es verboten/abmahnfähig ist, die Paypal-Gebühren dem Kunden aufzuerlegen?

FilzAlLueren 19.11.2009 17:43


 
Nedra

Das geht dann zu meinen Lasten!
Warum sollte ich die Gebühren dem Kunden auferlegen?
Es ist ein Service, den ich gerne anbiete!
Es gibt sehr viele Käufer, die das schätzen.

Nedra 20.11.2009 00:05


 
Maschenmoden

@FilzAlLueren
stimmt ist verboten bei Ebay, weil Paypal ne Tochtergesellschaft von Ebay ist.
Ich schätze Paypal auch, wobei sie momentan meine Rückzahlung zurückhalten die sie vor 5 Tagen von meinem Konto abgebucht haben und der Verkäufer gerne erstatten möchte.

Kleinverkäufern die Paypal anbieten möchten, sollten sich das gut durchkalkulieren.

LG Heike

Maschenmoden 20.11.2009 00:30


 
RossAnd

Ich biete Paypal als Zahlungsmethode auch sehr gern an. Denn es ist nicht nur für die Kunden ein praktischer und schneller Service, sondern auch für mich. Da ich jedoch "nur" einen Materialshop habe und somit nicht wie die meisten hier "Großbeträge" als Einnahmequelle verwalte, so sind die Mindestgebühren schon ein ganzes Stück Wucher.
Deshalb habe ich die Bitte in meine Versandbedingungen und hervorgehobenen Texte für Kunden eingebaut erst ab 5,- Warenwert mit Paypal zu zahlen. Unter diesem Betzrag würde ich dann auch die 0,30 € vom Kunden fordern, aber natürlich nur im gegenseitigen Einvernehmen. Ich habe es öfter das Kunden Paypal wählen bei Beträgen zwischen 0,80 € und 1,50 €. Dann schreibe ich die Leute vor Bestätigung an, ob Sie die 0,30 € Aufschlag zahlen wollen oder doch lieber per Banküberweisung bezahlen möchten. Die meisten Kunden überlesen die Versanddetails eben einfach schlicht weg und da möchte ich nicht einfach ohne Nachfragen Zusatzkosten auf die Rechnung schlagen.
Ich bin der Meinung das 0,30 € eine faire Sache für den Kunden ist. Es handelt sich dabei nur um die Mindestgebühren von Paypal, also ohne Verdienst für mich. Ich habe hier schon weitaus unverschämtere Verkäufer gesehen, die für Paypalzahlungen unter 10,-€ gleich mal 5,-€ Gebühren verlangen.
Aber das muss eben jeder für sich entscheiden. Ich habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit meiner Handhabungsweise erfahren.

Lieben Gruß
Rossi

RossAnd 20.11.2009 00:31


 
The-Jewel-Case

Ich habe auch nur einen Material-Shop, biete Paypal aber schon von Anfang an an.
Die Gebühren die dafür anfallen, kann ich als Ausgaben geltend machen und würde diese niemals auf meine Käufer umlegen.

The-Jewel-Case 20.11.2009 06:42


 
Frau-Uschinsky

Ja ihr habt recht :)
Werde es auch nicht auf die Kunden umlegen.

lg Melly

Frau-Uschinsky 20.11.2009 09:23


 
Darias-Delight

Mein Überlegung war: Entweder ich berechne 40 Cent oder ich lege es auf den Versand um. Dann verlange ich 1,10 € für eine Warensendung statt 0,85 €. Aber warum sollen dann auch die, die per Überweisung zahlen, davon betroffen sein?

Ich finde das vertretbar 40 Cent zu verlangen!

Artikel für 1,10 €
- 0,10 € Einstellgebühr
- 0,05 € Provision
- 0,40 € Paypal ca. (Grundgebühr + Provision)

Bleibt 0,55 Euro. Und das geht einfach nicht. Auf der anderen Seite kann ich nicht auf Paypal verzichten, da momentan über 50% meiner Kunden damit bezahlen (und die meisten auch Beträge über 10 € damit bezahlen).

Eine Möglichkeit wie ein "Mindestbetrag für Paypal-Zahlung" müsste her...

LG Sabine

Darias-Delight 20.11.2009 11:27


 
Vintage-love

Selbstverständlich übernehme ich die PayPal Gebühren, egal wie hoch bzw. niedrig der Verkaufspreis ist.

Vintage-love 20.11.2009 14:05


 
kleines-prinzesschen

Ja, ein Mindestbetrag für PayPal wäre nicht schlecht. Generell finde ich PayPal für Käufer sehr praktisch und nutze es selbst als Käufer auch viel.

Allerdings nur für höhere Beträge, weil ich weiß, wie hoch die Gebühren sind.

"Verbieten" kann man es den Käufern natürlich nicht, aber ich habe bei meinen Hinweisen zur Bezahlung drin stehen, daß ich mich freue, wenn kleinere Beträge per Überweisung gezahlt werden. Ich denke, das ist ganz vertretbar formuliert.

kleines-prinzesschen 20.11.2009 15:06


 
baeumig

Hallöchen,

Ich wollte nicht extra einen neuen Fred eröffnen und dachte, der da passt einigermassen ;)

Für Verkäufer, die PayPal anbieten und hauptsächlich Artikel bis 3 € inkl. Versand anbieten, gibt es neu Gebühren für Mikrozahlungen. Man kann diese hier beantragen: https://micropayments.paypal-labs.com/

Hoffe, dies ist hilfreich.

Lg
corina

baeumig 26.08.2010 19:41


 
Nashimiron

Ich glaub Paypal ist nicht wesentlich teurer, als das ganze Gebühren Gedöns das man bei nem regulären Geschäftskonto bei ner Bank hat. Immerhin hat Paypal keine Grundgebühr. Und Bankgebühren laste ich in dem Sinne dem Kunden doch auch nicht an. Man muss halt seine Preise so kalulieren, dass ALLE Kosten die so ein Gewerbe halt mit sich bringt, gedeckt werden.
Wenn ihr im Laden mit EC bezahlt, sind das auch Gebühren für den Laden. Die müsst ihr aber nicht separat mit bezahlen, das läuft alles automatisch über die Ware!

Nashimiron 26.08.2010 22:02


 
rosenfreund

Ich denke dass ich meine Preise so kalkulieren muß, dass alle Gebühren beinhaltet sind. Für ein Paket Kaffee bezahle ich ja auch den Endpreis und nicht noch irgendwelche Gebühren. Das muß alles mit in die Preisgestaltung, sodaß am Ende wirklich nur das Porto als Zusatz dasteht.

rosenfreund 26.08.2010 22:10


 
Nashimiron

Das Landgericht Hamburg hat mit seinem Urteil vom 29.11.2007 (Az. 315 O 347/07) bereits entschieden, dass das Abwälzen von entstehenden PayPal-Gebühren durch den Verkäufer auf den Käufer wegen Verstoßes gegen die PAngV (Preisangabenverordnung ) einen Wettbewerbsverstoß darstellt und somit abmahngefährdet ist.

Nashimiron 26.08.2010 22:13






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