Produktdetails bearbeiten
Produkttitel: Ein Kunstprojekt mit Camera Obscura - Shopname: Camera Obscura - Kunstprojekte
– Schenken Sie etwas ganz Besonderes!
- Teilnahme an einem der schönsten Kunstprojekte.
- Seit September 2011 über 2000 Teilnehmer weltweit.
- Sie werden überascht sein wie einfach es ist.
Idee
ein fotografisches Internetarchiv (der unter GNU Lizenz steht) mit ganz außergewöhnlichen Camera Obscura Bilder, die 7 Tage lang belichtet wurden. http://www.zajfert.de
Wie funktioniert das Ganze
Sie bekommen eine Lochkamera und belichten mindestens 7 Tage lang. Nach dem Belichten holen Sie das fertige Papiernegativ (Sie werden das Bild sehen) aus der Kamera und schicken es mit beigelegtem Briefumschlag an die Adresse:
Atelier Zajfert
Gutbrodstr. 42
70193 Stuttgart
Germany
Auf dem Briefumschlag befindet sich eine Nummer, unter dieser Nummer finden Sie das Bild im Internet. Durch die Teilnahme an diesem Projekt haben Sie Zugang zu dem Internetarchiv (Sie bekommen ein Passwort), in dem alle Bilder, von allen Teilnehmern für Sie bereitstehen. Sie können sie speichern, ausdrucken oder ausdrucken lassen.
Aufnahmetechnik
Bereits um ca. 1200 war Albertus Magnus die Oxidation und Schwärzung des Silbernitrats bekannt. Im Jahr 1719 hat Johann Heinrich Schulze experimentell als erster nachgewiesen, dass Silbersalze sich bei Sonneneinstrahlung verdunkeln.
Diese Eigenschaft vom Silbernitrat nutzte Nicéphore Niépce in seinem fotografischen Experiment, aus dem Jahr 1816. Mit Silbernitrat beschichtetes Papier befestigte er auf die Rückseite einer Camera Obscura (die mit einer Linse ausgestattet war) und legte sie an ein Fenster. Nach ein paar Tagen der Belichtung entstand ein Abbild im Negativ, das bei der Lichteinwirkung schwarz wurde und verschwand. Dieses Verfahren nannte Niépce „Retines“. Die Kamera aus dem Projekt „Der 7. Tag“ hat anstatt einer Linse, ein Stück Aluminium mit einem kleinen gestochenen Loch. Auf der Rückwand ist, mit Silberbromid beschichtetes, Fotopapier (herkömmliches Schwarzweiss Fotopapier). Da, durch das Loch viel weniger Licht als durch eine Linse kommt, sind im Vergleich zum Verfahren von Niépce viel längere Belichtungszeiten notwendig. Das entscheidende ist, was im Jahr 1816 nicht möglich war, die Erhaltung von dem so entstandenen Negativ. Heute ist dies durch das digitale Kopierverfahren machbar. Nach dem Belichten „fixiert“ man den Zustand des Fotopapiers durch abfotografieren oder einscannen. Am Computer lässt sich das Negativ ins Positiv umwandeln.
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