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Häkeltasche "Runde Sache"

Verkäufer: Porta-patet

Häkeltasche "Runde Sache"
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Häkeltasche "Runde Sache"
1298124850-403
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Mehr zu den Materialien bei historischer Darstellung und den Techniken des Brettchenwebens und Nadelbindens finden Sie in den FAQ


Pencil Produktdetails bearbeiten

Produkttitel: Häkeltasche "Runde Sache" - Shopname: Porta-patet

Die Tasche wurde aus Multicolorgarn in Runden gehäkelt. Der Träger ist umlaufend und verbindet Vorder- und Rückseite miteinander.
Die Hauptfarbe der Tasche ist olivgrün.

Hinweis: Die Tasche ist nur leicht gestärkt und nicht starr, sondern flexibel.

Größe/Maße/Gewicht

Durchmesser: 20 cm
Der Träger ist 8,5 cm breit und 68,5 cm lang

Verwendete Materialien

75 % Wolle
25 % Polyacryl
("Sockenwolle")

Herstellungsart

gehäkelt

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Kommentare der DaWanda-Mitglieder zum Produkt

rosenknopf

Das erinnert an alte Zeiten....

rosenknopf 28.07.2011 19:40

Chrystal-Rose-Design

Zauberhafte Arbeit, alle Achtung!
Liebe Grüße Krista

Chrystal-Rose-Design 19.02.2011 18:33




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Shop-FAQ

Nadelbinden
Auch bekannt unter den Begriffen Naal binding oder needle binding.
Nadelbinden ist eine sehr alte Technik, die dem Netzeknüpfen ähnelt. Die ältesten sicher belegten Funde von nadelgebundenen Gewebe sind aus der Zeit um 8000 v. d. Z.

Anders als beim Stricken oder Häkeln wird beim Nadelbinden nicht mit einem Endlosfaden vom Knäuel gearbeitet, sondern mit einem mehr oder wenigen kurzen Stück Garn, das dann mit Hilfe einer Nadel aus Horn oder Holz zu einzelnen Knoten (Stichen) geschlungen wird. Dabei gibt es mehrere verschiedene Sticharten. Ist der Faden zu ende, wird ein neues Stück angefilzt. Aus diesem Grunde sollte bei nadelgebundenen Arbeiten das Garn aus Wolle sein, oder zumindest einen hohen Wollanteil haben.

Historisch wurden vor allem Socken, Mützen, Handschuhe oder Milchsiebe genadelt.

Brettchenweben

Funde aus Deutschland, Dänemark, Spanien, Schweden, Griechenland und Polen weisen darauf hin, dass Brettchenweberei bereits seit mehr als 2500 bekannt ist
Bis ins 15. Jahrhundert waren brettchengewebte Schmalwaren in der Textilherstellung sehr häufig zu finden, danach verschwand die Technik langsam aus der Mode.

Beim Weben von Borten mit Brettchen, werden die Kettfäden der Borte durch Löcher in Brettchen gezogen, wobei die Brettchen normalerweise 4, manchmal auch 6 Löcher haben. Steht diese Kette dann unter Spannung, ergibt sich ein Webfach. Nach jedem Schuss werden die Brettchen um eine Vierteldrehung weitergedreht und das Band entsteht. Die Schussfäden in einem Brettchen verzwirnen sich dabei zu einer festen Kordel, die von dem Schussfaden zusammengehalten wird.
Je nach angewandter Technik kommt dabei das Muster aus den Kettfäden, abhängig vom Einzug, oder aus dem Drehrhythmus der Brettchen. Auch eine Kombination daraus ist möglich. So können beim Brettchenweben nahezu alle Muster dargestellt werden. Von einfachen Streifen bis hin zu Bildern und Buchstaben.

An erhaltenen Gewändern sieht man oft Borten, die direkt angewebt wurden. Dabei wurde der Schussfaden so lang gelassen, dass er anschließend als Kettfaden für das Weben des eigentlichen Stoffes diente. Die meisten Reenactors heute nähen die Borten jedoch auf, da es für kaum jemanden darstellbar ist, den Stoff für seine Gewandung selbst zu weben.

Brettchengewebte Borten sind extrem stabil und reißfest. Sie zieren und schützen Säume an Ärmeln und Hals oder auch den Saum von Röcken oder Tuniken. Bewährt haben sie sich auch als Riemen für Kiepen oder Taschen.

Modern kombiniert ergibt eine Brettchenborte einen aparten Gürtel und es gibt Leute, die ihren vierbeinigen Lieblingen eine besondere Hundeleine oder ein ungewöhnliches Zaumzeug aus Borte gönnen.

Materialien

Im Europa nördlich der Alpen wurde sehr lange Zeit Kleidung vorrangig aus Wolle und Leinen hergestellt. Leinen wurde dabei überwiegend für Untergewänder verwendet, während Wolle eher zur Herstellung von Übergewändern diente. Seide und Baumwolle waren zwar nicht unbekannt, kamen aber sehr selten zum Einsatz. Seide musste von weit her importiert werden und war nur etwas für die Superreichen. Zu Baumwolle gibt es nahezu keine Belege, so dass davon ausgegangen werden muss, dass diese hierzulande nicht für Kleidung verwendet wurde.

Leinen liegt im archäologischen Fund meist ungefärbt vor. Gebleichtes Leinen galt als Statussymbol – je weißer desto besser. Wolle dagegen wurde gefärbt, wann immer der Träger es sich leisten konnte. Verwendet wurden dafür verschiedene Pflanzen, die zum Teil extra angebaut wurden. Bei Wollkleidung galt möglichst bunte Kleidung als Statussymbol, denn der Aufwand beim Färben ist hoch und daher teuer.



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