Seit heute (1. August 2012) gilt das Gesetz zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr, auch kurz Buttonlösung genannt. Das Gesetz wurde auch auf Online-Shops ausgeweitet. Es gibt Anhaltspunkte dafür, wie Bestellseiten (auch Warenkörbe) von Online-Shops gestaltet werden müssen.

Folgende Punkt sind für DaWanda relevant:

1. Bestellbutton (umgesetzt)

2. Die wesentlichen Produktmerkmale müssen angegeben werden. Hierbei ist umstritten, was genau die wesentlichen Produktmerkmale sind. Im Rechtsportal findet ihr einen Vorschlag, den wir für sehr plausibel halten. Bezüglich der Zeichenanzahl im Eingabefeld für die wesentlichen Merkmale haben wir die Anzahl, auf Vorschlag der Mitglieder, von 200 auf 600 erhöht.

3. Der Gesamtpreis muss angegeben werden. Das war bei DaWanda auch schon vor der Buttonlösung der Fall. Umstritten ist hier wiederum, was genau im Einzelnen angegeben werden muss. Wie bei allen Punkten, die die Buttonlösung betreffen, ist es jedoch leider so, dass erst die Rechtssprechung das Gesetz auslegen wird.

4. Versand- und Zusatzkosten müssen angegeben werden. Auch dies war bei DaWanda schon vor der Buttonlösung der Fall. Zusätzlich soll nun im Bestellvorgang eine Angabe über mögliche weitere anfallende Steuern und Kosten erfolgen. Wir gehen bislang nicht davon aus, dass die konkrete Höhe der - zum Beipiel - Zollgebühr angegeben werden muss. Auch hier ist die Rechtsprechung abzuwarten. Bis dahin gehen wir davon aus, dass es ausreicht, den Kunden auf die möglicher Weise anfallenden Kosten (zum Beispiel: Zölle) zu informieren. Wir nehmen die Kritik an, dass wir zu diesem Zweck das Freifeld vergrößern sollten.

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