Preisgestaltung - Herstellungskosten
Die Festsetzung eines geeigneten Preises für das Produkt kann eine der schwersten Aufgaben im Verkaufsprozess sein. Der Preis ist schließlich ein entscheidendes Kriterium für den Käufer. Es gibt kein festes Regelwerk, das Dir hilft, den perfekten Preis zu finden, aber gewisse Orientierungshilfen.
Wenn Du den Preis für Dein Produkt festlegst, solltest Du auf jeden Fall berücksichtigen, was für direkte Kosten bei der Anfertigung des Produktes anfielen. Dazu zählen unter anderem:
- verwendetes Material
- Produktverpackung
- Versandkosten
- evtl. PayPal-Kosten
- DaWanda-Angebotsgebühren
- DaWanda-Provision
Manche Materialien hast Du vielleicht schon seit einiger Zeit gelagert oder möglicherweise kostenlos erworben. Nichtsdestotrotz sollte auch der Wert dieser Materialien bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden.
Indirekte Kosten sollten ebenso mit einberechnet werden, wie zum Beispiel die Anschaffungskosten der Nähmaschine und zusätzlich anfallende Wartungskosten. Die Miete für Deine Werkstatt, Strom, etc. gehören ebenfalls dazu. Dies sind alles Kosten, die in den Preis des Produktes mit einfließen und sich deshalb auch im Produktpreis widerspiegeln sollten.
Die Zeit, die Du für die Herstellung benötigst, sollte auch bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden. Dabei geht es nicht nur um den Herstellungsprozess, sondern auch um die Zeit, die benötigt wird, um das Produkt zu entwerfen und den Artikel einzustellen (Fotos, Artikelbeschreibung etc.) Du solltest Dir überlegen, wie viel Geld Du für diese Arbeit berechnen möchtest. Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Hobby- und Berufs-Designer. Solltest Du von Deiner Kunst leben wollen, musst Du Deine Preise so berechnen, dass sie nicht nur Deine Herstellungskosten abdecken, sondern auch genügend Mittel für Deinen Lebensunterhalt einbringen.

